das gestrige unentschieden der l'equipe autrichien gegen die wackeren polen ist ja beinahe ein sieg gewesen. tja, nun geht es wohl gegen die deutschen nachbarn um alles oder nichts - und schon werden wieder die glorreichen 78iger bemüht: cordoba, schau oba!
cordoba 2.0
wird es gegen die deutschen nachbarn ein update zu cordoba geben?
kaffeeautomaten sind einen gefinkelte sache, manchmal regelrecht ausgefinkelt. meine morgenliche routine sieht einen cappuccino (oder etwas ähnliches) aus den automaten vor. also: 30 cent einwerfen, taste drücken, das ende des brummens abwarten um dann den becher mit der kaffeeähnlichen flüssigkeit zu entnehmen.
beim öffnen der ausgabeklappe dann die überraschung: kein becher. folglich kein kaffee... merde! hm, dem sind wohl die becher ausgegangen... naja, macht nichts, es gibt ja einen anderen automaten zwei stöcke höher. wieder dasselbe spiel: geld einwerfen, auswahl treffen und ... das display wirft einem ein freundliches "hors service" entgegen, nachdem und der verfügbare crédit freundlicherweise auf 0.00 gesetzt wurde. also: wieder kein kaffee, aber immerhinn kein vortäuschen von aktivitäten.
der süden ist eine relative geschichte (wie auch andere himmelsrichtungen). unlängst hatte ich die gelegenheit in den süden (von nizza ausgesehen) zu fahren. der süden heisst palermo, bzw. mondello. und wie es im süden so ist, führen alle wege nach rom und von dort aus weiter.
lustigerweise hatte mein gepäck nicht dieselbe absicht und ging am weg von nizza nach rom verloren. man/frau kennt ja das prozedere: eine/r nach dem/der anderen findet seinen/ihren koffer am laufband - ein kurzer moment der erleichterung - und zieht von dannen. tja, und irgendwann sind dann alle weg und man ist plötzlich alleine am laufband... und wartet, wartet, wartet - vielleicht kommt der koffer ja doch noch. doch nach 1,5 stunden ist es wohl klar: das wird nichts mehr. also zur baggage claim und dort eine verlustanzeige machen. der freundliche italiener erklärt einem, dass alles kein problem sei und das gepäckt sicher bald auftauchen wird. aber sicherheitshalber sollte ich meine heimat adresse in österreich angeben, denn man/frau weiss ja nie.
nun gut, also ohne gepäck in den süden. macht ja nix, dort ist es eh warm und frische t-shirts sind ja ohnehin überbewertet.
aber irgendwie hat man doch noch hoffnung. und ein letztes mal beim laufband vorbeigehen kann ja nichts schaden. und tatsächlich: der vermisst geglaubte koffer zieht einsam seine kreise. ha! glück gehabt.
nächster stop: palermo. und es wiederholt sich das prozedere: alle bekommen ihr gepäck und ich warte, warte, warte... und genau: das wird nix. also wieder zur bagge claim. wieder dasselbe spiel: jaja, das gepäck kommt ganz sicher an, aber sicherheitshalber hätten wir gerne ihre heimatadresse. denn man/frau weiss ja nie.
im hotel beruhigt mich der concierge: was ihr gepäck ist nicht da? woher kommen sie? aus rom? tja, wir haben einen gast, der seit zwei tagen auf sein gepäck wartet. der kam auch aus rom...
aber ich hatte nochmal glück: gegen 1 uhr in der nacht kam mein gepäck dann doch unbeschadet an. und ich konnte mich über frische t-shirts und socken freuen.
wenn ein gespräch auf harry meets sally kommt, wird fast zwangsweise die berühmte orgasmus szene angesprochen. hier wird eindrucksvoll vorgeführt, wie wenig mann im allgemeinen von weiblicher sexualität versteht. auf humorvolle weise wird das "ich weiss ganz genau, wenn eine frau mit der ich schlafe einen orgasmus hat" auf das korn genommen.
tja, manchmal ist alles nicht echt. dafür um so lustiger - im film zumindest.
einer der vorteile des informatiker lebens auf der universität ist eine doch recht rege reisetätigkeit. man/frau hat die gelegenheit innerhalb von projekten nette destinationen zu besuchen. als mitteleuropäer freut man/frau sich immer besonders, wenn es in den süden (italien, frankreich, spanien,...) geht. aber dem ist leider nicht immer so. manchmal verschlägt es eine/n in den norden. und dann ist auch noch schlechtes wetter. naja, aber man/frau ist ja nicht zum vergnügen da, sondern zum arbeiten. genau! und da ist das wetter ja egal... aber sonnenschein wäre heute trotzdem nett gewesen ;-).
es ist immer wieder spannend, französische studenten bei der müllentsorgung zu beobachten: vor meiner résidence gibt es vier mülcontainer, mit unterschiedlichen füllgrad. der erste container zumeist überfüllt, der zweite voll, der dritte halbvoll und der vierte - erraten: fast zur gänze leer. nicht, dass die container unendlich weit auseindander wären, nein, das nicht. sie stehen direkt nebeneinander. was macht nun der französische student, der sieht, dass der erste container voll ist? genau, er wirft den müll vor(!) den ersten container auf den boden. die anderen container werden erst gar nicht beachtet. von mülltrennung wollen wir gar nicht erst reden. in den containern finden sich z.b. kleine kühlschränke, oder sonstige küchengeräte wie kaffeemaschinen, wasserkocher, etc.
die filmfestspiele von cannes sind eine recht glamouröse angelegenheit: stars prominieren am roten teppich im blitzlichtgewitter und tausende cinemaphile geben sich den genuss neuester filmproduktionen. nachdem das ganze bereits zum 61. mal stattfindet, möchte man/frau meinen, dass die organisation eigentlich klappen sollte. aber, nach guter französischer (?) tradition ist dem nicht ganz so.
es fängt bereits mit dem problem an, eine übersicht aller filme habhaft zu werden, die tagsüber gespielt werden. es kursieren mehrere unterschiedliche zeitschriften und flyer, aus denen man/frau das gesamtprogramm zusammensetzen kann. info ständer? fehlanzeige. eine liste, mit den adressen der kinos? warum? personal, dass einem sagen kann, ob man/frau mit der "badge" auch in die vorstellung hineinkommt? ha! das wäre ja zu einfach. anstellen und abgewiesen werden ist das motto.
natürlich sind auch die öffentlichen verkehrsmittel ob der 61. auflagen der filmfestspiele vollkommen überrascht (ähnlich den österreichischen autofahreren beim ersten schneefall). der letzte bus fährt gegen 21 uhr, die vorstellungen gehen bis mitternacht... shuttleservice zu den kinos? wo kämen wir denn dahin?
aber ich werde wieder hinfahren. vielleicht regent es dann weniger und ich schafe es irgendwie in den festivalpalast hinein...
wenn man ein bestimmtes alter überschritten hat, dann werden wilde party nächte zur tanzmässigen herausforderung. man muss ja den jungen (beiderlei geschlechts) zeigen, dass man es immer noch "drauf" hat. leider ist der körper mit solchen aktivitäten doch manchmal überfordert und reagiert eher *angefressen*. interessanterweise merkt man es erst am nächsten tag, wenn einem das aufstehen doch - nicht wegen des restalkohols wohlgemerkt - probleme bereitet und man mit katzenhafter eleganz aus dem bett "gleitet"...
c. i muss zerst a bier trinken.
a. christian der volltrottlkoffa
m. ananas?
c. alex du trottl
a. christian du trottl
m. ananas?
sprachs und ging ab ein bier zu öffnen.
pfüt (das bier nicht ich).
a. christine geh di duschen, du sitzgemüse.
m. ich trink noch ein bier.
c. ...
m. du hast gerade was intelektuelles von dir gegen, kannst du das wiederholen?
c. alex, man duscht sich mit wasser.
c. alex sag: martin du trottl.
c. alex sag: martin du trottl.
c. alex sag: martin du trottl.
a. martin du trottl. (martin freut sich - happy)
c. martin du vollkoffa.
c. martin (zö bottle) - rülps....
haben eine tolle entdeckung gemacht: sahen ... und verstanden. alex
c. mein handtuch ist nass
a. christian hat sein handtuch genässt.
c. i geh jetzt duschen
c. was brauch ich denn? schampoo,... ah! hat eh der alex.
c. gürtel? ah! hat eh der martin.
c. hey, cool. seidig zart. ah! scheisse!
plätscher, plätscher, plätscher, plätscher...
*sing*
c. he bitte, des ist jetzt intim. tuats do nix dokumentieren
c. was ist do los?
c. au!
m. cool. 30 zeilen und nichts ist mehr so wie es früher war.
a. wenn kemma sonst noch denunzieren
c. i hob des gfühl, dass du mi jetzt da einimanövriert hast
c. ... i sag jetzt gar nix mehr... scheiss drauf... böse zunge der alex... hey cool mei neuer gürtel... ufff... offf... ali!! MARTIN!!!!!! der Ali schreibt jeden Schas auf...
m. (dreckig) hehe... festl... uahhh...
m. Wos, I hob a SMS kriagt? I hob kan Flaschenöffner...
m. I hab nur einen Dosenöffner hehehe
m. no bravo... jetzt brauch ma noch a Pack für unterwegs... wo is jetzt der Floschen... würfel...?
teil 3 meiner berichterstattung aus wien. einfach herrlich, grantelnde wiener in der strassenbahn zu erleben. alles ist "ein dreck" und sowieso ist das mit der ubahn im 2. hieb (anm. wienerisch für gemeindebezirk) "a schaaas weil jetzt die 21er bim (anm. wienerisch für tramway) nicht mehr fährt".
und wenn man/frau von den mitmenschen grantig gemacht wird, kann man/frau mit portishead die sache sozusagen "abrunden":
und bevor ich es vergesse: hier noch die täglichen glückwünsche für die heutigen prüfungen.
Lebt temporär in NIzza und macht dort eine Art Sabbatical. Schreibt ansonsten an seiner Dissertation und versucht zu Wissenschafter zu werden (ist ja noch nie einer vom Himmel gefallen).
Treibt in seiner Freizeit recht viel Sport (Taekwondo, Laufen, Surfen, Schwimmen) und liest auch noch gerne Bücher. Theater- und Kinobesuche sind ebenso eine willkommene Freizeitbeschäftigung.
Möchte auf die Frage: "Wann bist Du denn mit deiner Diss fertig?" mit "Gestern" antworten.