sonntag nachmittag
das entspannte gefühl eines sonnigen, nicht zu warmen, sonntag nachmittags "verfolgt" mich seit einigen tagen. ich weiss nicht genau, an was es liegt, aber es scheint viel mit dem ambiente zu tun zu haben. die räumliche trennung vom arbeitgeber und sonstigen potentiellen stressfaktoren macht energien frei. im prinzip ganz im sinne eines sabbaticals: man/frau kann dingen nachgehen, die im alltag keinen oder nur sehr schwer platz finden. plötzlich ist zeit zum lesen vorhanden (kein störender internet zugang und kein permanent offenes mail programm) und kulurelle aktivitäten (opernbesuch, jazz konzerte, etc.) können mit einem male ganz einfach erledigt werden, ohne dass man/frau sich gleich gestresst fühlt. überhaupt, das phänomen des stackings (also des packens von möglichst vielen kleinen aktivitäten wie emailing, blogging, paper schreibens, meetings, präsentierens, etc.,in ganz kurze zeiträume) ist mir momentan unbekannt. und das interessante ist ja, dass trotzdem was weitergeht. nicht mehr dutzende mails pro tag schreiben zu müssen und zig context switches (dieses projekt, jenes projekt...) durchzuführen macht den kopf frei, weckt die kreativität und senkt den blutdruck.
als lektüre für solcherlei freie und auch für unfreie stunden sei "Tyranny of the Moment: Fast and Slow Time in the Information Age" empfohlen.
als lektüre für solcherlei freie und auch für unfreie stunden sei "Tyranny of the Moment: Fast and Slow Time in the Information Age" empfohlen.
herrtrema - 21. Feb, 17:07
