Montag, 11. Februar 2008

wer weiss, wer weiss...

ja, google weiss fast alles. und das zu allen lebenslagen. denn im internet ist man/frau das, was man/frau sucht. und suchmaschinen merken sich alles . unabhängig von herkunft, geschlecht, alter, einkommen... die digitale spur, die im internet hinterlassen wird, ist mittlerweile beträchtlich: von newsgroups, foren über blogs (genau, sie lesen gerade eines) bis hin zu twitting (persönliche status updates im sms stil per homepage abrufbar). und warum macht man/frau sowas? nun ja, das ist offenbar ein recht spärlich untersuchtes phänomen. mittlelbar hat es mit eitelkeit und aufmerksamkeit zu tun und mit dem wunsch entfernten freunden infos über den eigenen gemütszustand zukommen zu lassen.
dazu ist der blogcounter ein gnadenloses instrument, wenn um die popularität geht. denn damit verbunden ist wohl sowas wie digitale zuneigung. nach der simplen formel mehr hits = mehr zuneigung. es wohl die quantifizierung von zuneigung in der digitalen welt.
natürlich setzen sich genug menschen mit diesen phänomenen kritisch auseinander. hierzu sind folgdene links empfohlen:

http://epic.makingithappen.co.uk/ols-master1.html

bzw.

http://epic.makingithappen.co.uk/new-master1.htm

die freunde der freundinnen

es gibt ein interessantes phänomen. nämlich die vorstellung (im doppelten wortsinn) der freunde von freundinnen. so geschehen am letzten samstag. "hallo, das ist l. mein freund. er ist für ein paar tage hier." kurzer blick in die runde: ein gemeinsamer gedanke. hm, den hätte ich mir jetzt total anders vorgestellt. obwohl vorher recht ausführlich beschrieben, konnte sich keine(r) den betreffenden so vorstellen, wie er dann tatsächlich dastand. es erhebt sich nun die frage, an was das liegt. liegt es an der beschreibung der freundin? oder anders gefragt: wird der jeweilige partner/partnerin durch die eigene perspektive verzerrt beschrieben? oder liegt es einfach an der wortwahl? jemanden bestimmte eigenschaften zu attestieren, ist ja eine sehr subjektive geschichte.
oder es ist einfach die vielzitierte rosa brille. was ja auch nicht schlecht ist. bleibt nur die hoffnung, nachdem man/frau diese abgenommen hat, dass der "klare" blick einem/einer nicht eine böse überraschung bereitet...

herr trema

sucht das glück

Herr Trema

Lebt temporär in NIzza und macht dort eine Art Sabbatical. Schreibt ansonsten an seiner Dissertation und versucht zu Wissenschafter zu werden (ist ja noch nie einer vom Himmel gefallen). Treibt in seiner Freizeit recht viel Sport (Taekwondo, Laufen, Surfen, Schwimmen) und liest auch noch gerne Bücher. Theater- und Kinobesuche sind ebenso eine willkommene Freizeitbeschäftigung. Möchte auf die Frage: "Wann bist Du denn mit deiner Diss fertig?" mit "Gestern" antworten.

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